Wer kümmert sich um wen?

Bei nahezu allen Schadenereignissen gibt es neben den Patienten auch Betroffene, die keiner medizinischen Hilfe bedürfen, jedoch betreut werden müssen.

Bei einem solchen Betreuungseinsatz auf örtlicher Ebene kann eine Einsatzeinheit bis zu 250 betroffene Personen betreuen und versorgen.   Für größere Betreuungslagen insbesondere im Rahmen der überörtlichen Hilfe reicht die Kapazität einer Einsatzeinheit unter Umständen nicht aus.

Daher gibt es in NRW die „Betreuungsplatz-Bereitschaft  500“.

Sie besteht aus 2 Einsatzeinheiten und kann im betreuungsdienstlichen Einsatz als  Soforthilfe  für  bis  zu  24  Stunden 500 unverletzt Betroffene versorgen.  Der Betreuungsauftrag steht zwar eindeutig im Vordergrund, dennoch ist bei einer entsprechend großen Anzahl von Personen davon auszugehen, dass ein Teil von ihnen im Laufe des Einsatzes auch einer medizinischen Versorgung bedarf.

Hier ist der Einsatz von Kräften des Sanitätsdienstes erforderlich. Diese  Kräfte  werden  in  einer  Betreuungsplatz-Bereitschaft  500 durch die in ihr enthaltenen Sanitätsgruppen der Einsatzeinheiten gestellt.